CO2e-Bilanz für den Tourismus in der Nordeifel

Der weltweite Tourismus, vor allem der Ferntourismus, ist ein Grund für den fortschreitenden Klimawandel. Ein Urlaub oder Tagesausflug in den nahe gelegenen Naturpark der Eifel ist daher schon ein wichtiger Schritt zum klimabewussten Handeln. Dazu bietet die Naturerlebnisregion Eifel ein vielfältiges und attraktives Angebot für die ganze Familie.
CO2-Bilanz für den Tourismus in der Nordeifel
Titelblatt CO2e-Bilanz für den Tourismus in der Nordeifel

Natürlich fallen auch bei einem Ausflug in die Eifel klimarelevante Emissionen an. Wie viel CO2 dabei zusammen kommt, hat der Naturpark Nordeifel in seinem EU-Förderprojekt KlimaTour Eifel - Netzwerk Klimaschutz und Tourismus ermitteln lassen.
Insgesamt rund 250.000 Tonnen CO2 werden im Jahr durch den Tages- und Übernachtungstourismus in der Nordeifel verursacht. Davon

    68 % in der Mobilität,
    21 % in der Gastronomie und
    11 % für die Übernachtung.

Erstmals liegt damit für eine touristische Region und einen Naturpark in Deutschland der sogenannte CO2-Fußabdruck als Datengrundlage vor.
Um die klimaschädlichen Emissionen für den Aufenthalt in der Nordeifel zu reduzieren, wurden zusammen mit vielen regionalen Partnern ein Bündel an Maßnahmen entwickelt:

  • Information- und Sensibilisierungskampagne zum Klimaschutz im Tourismus,
  • Zertifizierung von klimafreundlichen Unterkunfts- und Gastronomiebetrieben,
  • Förderung der sanfter Mobilitätskonzepte z.B. mit Bussen und Bahnen,
  • Öffentlichkeitsarbeit „Regionalmarke EIFEL – Klimaschutz auf dem Teller“,
  • Informationsportal im Internet unter www.klimatour-eifel.de,
  • Entwicklung und Vermarktung von buchbaren Angebotspauschalen.

In den nächsten Jahren sollen so die ersten 10 % der touristischen Emissionen vermieden werden.

Mit der Initiative KlimaTour Eifel trägt der Naturpark Nordeifel gemeinsam mit seinen Partnern zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Tourismus in der Naturerlebnisregion Eifel bei.

CO2-Fußabdruck für den Tourismus in der Nordeifel
CO2-Bilanz für den Tourismus in der Eifel